FFP2 Masken mit Nasenbügel, die gut abdichten?
Stand:
Die SIMPLECASE-Maske hat einen Nasenbügel (Nasenclip) mit Polyurethan-Schaumstoffstreifen. Den Nasenclip biegt man sorgfältig der Nase an; danach folgt die Dichtheitsprüfung durch starkes Ausatmen mit beiden Händen an der Maske. Die Gesamtleckage lag im SGS-Bericht (Muster Weiß) bei Einzelwerten von 1,40 % bis 5,62 %, alle 50 Werte höchstens 11 %.
Aufbau
Laut Zertifikat 0598/PPE/23/4266: Nasenclip mit Polyurethan-Schaumstoffstreifen («nose clip, polyurethane nose sponge strip»), Ohrschlaufen aus Polyester und Spandex, fünf Lagen. Das Material des Clips selbst nennt das Zertifikat nicht.
Messwerte zur Dichtheit
Gesamtleckage (Total Inward Leakage), 10 Probanden mit 5 Übungen, SGS-Bericht SL52325343716201TX: Einzelwerte 1,40 % bis 5,62 %, 50 von 50 Werten höchstens 11 % (gefordert: 46 von 50). Personenmittel 2,30 % bis 5,28 %, 10 von 10 höchstens 8 % (gefordert: 8 von 10). Die Werte gelten für das weiße Muster.
Dichtheitsprüfung nach Gebrauchsanweisung
Maske mit beiden Händen umfassen und stark ausatmen. Tritt Luft im Nasenbereich aus, Nasenclip justieren. Tritt Luft an der Seite aus, Position der Maske verändern und Ohrschlaufen justieren.
Was den Sitz einschränkt
Auf dem Umkarton steht, die Maske bei Bart oder anderen Hindernissen für einen guten Sitz nicht zu verwenden. Die DGUV Regel 112-190 nennt unter anderem Kopfform, tiefe Narben, Bartstoppeln, Bart und Koteletten als Einflüsse auf den Dichtsitz.
Externe Quellen
Verwandte Fragen
Die Antworten beruhen auf Zertifikat, Prüfbericht, Gebrauchsanweisung und den genannten Quellen und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.